Vereinssatzung

Stand 22.01.2019

 

 

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

 

1)     Der Verein trägt den Namen „Alevitische Gemeinde Hamm und Umgebung e.V.“ 

2)     Er hat den Sitz in 59065 Hamm, Hohe Str.44. 

3)     Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamm eingetragen.

4)     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2  Zwecke und Aufgaben des Vereins

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 (51 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.

Der Verein bezweckt die Vereinigung der Bürger, die in Hamm und in der Umgebung leben. Das Alevitentum und die alevitische Kultur allen Menschen nahezubringen, ist eine der Aufgaben des Vereins. Dadurch soll auch ein gegenseitiger Kulturaustausch stattfinden.

Die Information unserer ausländischen Bürger über deren Rechte und Pflichten in der Bundesrepublik Deutschland ist ein weiterer Arbeitsbereich.

Die Unterstützung aller demokratischen Bestrebungen, die ein besseres Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen zu fördern versuchen, ist für die Arbeit unseres Vereins sehr wichtig.

Aktionen zur Förderung der Bildung und der Erziehung gehören auch zum Betätigungsfeld des Vereins.

Der Verein ist  gemeinnützig tätig im Sinne des § 52 der Abgabenordnung.

Der Satzungszweck wird  insbesondere durch die Durchführung  kultureller, sozialer und wissenschaftlicher Veranstaltungen und durch Seminare, Vorträge, Konferenzen und  Ausstellungen verwirklicht.

Der Verein unterstützt die Erteilung des Alevitischen Religionsunterrichtes, der auf dem alevitischen Glauben und seinen Grundpfeilern basiert, an allen Schulen auf Bundesebene und ist regional zum Erreichen dieses Zieles aktiv.

 

 

§ 3 Selbstlosigkeit

  

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1)    Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt (§ 2) und die Satzung des Vereins billigt sowie sich zur Mitarbeit bereit erklärt, um die Zwecke des Vereins zu verwirklichen.

 

2)    Über den schriftlichen Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Das neue Vereinsmitglied erlangt erst nach dreimonatiger Mitgliedschaft das aktive und passive Wahlrecht.

 

3)    Der Vorstand ist verpflichtet, die gestellten Aufnahmeanträge binnen 15 Tagen zu  beantworten. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe bekanntzugeben.

 

4)    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß oder Tod bzw. bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

 

5)    Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Quartalsende möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von             zwei Wochen.

 

6)    Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, so kann es durch den Vorstand gemeinsam mit dem Disziplinarausschuss mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorstandsvorsitzende über den Antrag.  Dem Mitglied muß vor der Beschlußfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Anträge wegen Disziplinierungsmaßnahmen können sowohl von jedem einzelnen Mitglied sowie von den Vereinsorganen gestellt werden. Gegen den Ausschließungsbeschluß kann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

 

7)    Des weiteren kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es trotz Mahnung innerhalb einer Frist von zwei Wochen den rückständigen Beitrag von drei Monaten nicht zahlt. Nach Ausschluß aus diesem Grunde, kann diese Person nur durch erneuten Aufnahmeantrag unter den Voraussetzungen des § 4) Ziffer 1-3 der Satzung Mitglied werden.

 

 

§ 5  Mitgliedsbeiträge

 

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Feststellung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden und vertretenen stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich .

 

 

§ 6 Organe des Vereins

 

            - Mitgliederversammlung

 

            - Vorstand

 

            - Revisoren

 

            - Disziplinarausschuss

 

            - Geistlichenrat

 

            - Frauenausschuss

 

            - Jugendausschuss

 

 

§ 7)  Der Vorstand

 

1)    Der Vorstand besteht aus :

       a) dem Vorsitzenden

 

            b) dem stellvertretenden Vorsitzenden

 

            c) dem Schriftführer

 

            d) dem stellvertretenden Schriftführer

 

                  e) dem Kassenführer

 

            f) dem stellvertretenden Kassenführer

 

 g) dem Vereinssprecher

 

       h) den 3 Ersatzmitgliedern

 

 

2)    Der geschäftsführende Vorstand im Sine des §26 BGB sind der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schriftführer. Die Alevitische Gemeinde Hamm und                  Umgebung e.V. wird vom Vorsitzenden zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzende oder vom Vorsitzenden zusammen mit dem Schriftführer oder vom              stellvertretenden Vorsitzenden zusammen mit dem Schriftführer vertreten.

 

3)   Der Vorstand  wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Nur Vereinsmitglieder werden in den Vorstand gewählt. Die                       Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre                               Nachfolger gewählt sind und ihr Amt antreten können. Danach erfolgt die Übergabe an den neuen Vorstand. Dabei wird auch das aktuelle Inventar des                       Vereins festgehalten.

 

4)    Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a)    Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

 

b)    Abschluß und Kündigung von Arbeitsverträgen

 

c)    Bildung von Arbeitsgruppen sowie  sonstigen Ausschüssen zur Erleichterung der Vereinsarbeit.

 

5)   Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den 1. oder 2. Vorsitzenden sowie durch den Schriftführer schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens einer Woche. Vorstandssitzungen sind mit einfacher Mehrheit beschlußfähig, wenn satzungsgemäß eingeladen wurde und mindestens  zwei Vorstandsmitglieder aus dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB anwesend sind.

 

6)     Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Die Beschlüsse werden in das Beschlussheft eingetragen und unterzeichnet.

 

7)     Sollten ein oder mehrere Vorstandsmitglieder aus ihrem Amt ausscheiden, rücken die gewählten Ersatzmitglieder in den Vorstand auf. Die Ämter werden in einer Vorstandssitzung neu verteilt.

 

8)     Vorstandsersatzmitglieder haben kein Stimmrecht bei den Vorstandssitzungen        

 

 

§ 8  Mitgliederversammlung

 

1)    Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal alle 2 (zwei) Jahre einzuberufen, möglichst im ersten Quartal eines Jahres.

 

2)    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung  ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert und wenn die Einberufung von 1/3 der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird. In diesem Falle muß der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von sechs Wochen einberufen.

 

3)    Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mind. drei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem  Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein  schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.

 

4)   Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie satzungsgemäß berufen worden und die einfache Mehrheit der Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen eine zweite Mitgliederversammlung  mit gleicher Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlußfähig.

 

5)    Stimmrecht sowie Recht, in den Vorstand gewählt zu werden, haben nur Vereinsmitglieder ab dem 18. Lebensjahr.

 

6)    Nicht-Mitglieder haben weder Stimmrecht noch können sie an der Diskussion teilnehmen. Sie können nur ihre Grußbotschaften von der Versammlungsleitung verlesen lassen.

 

7)    Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

8)    Jedes Mitglied hat 1 Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

 

9)    Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlußfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur   Beschlußfassung über die Genehmigung und Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. auch über:

 

a)    Gebührenbefreiungen,

 

b)    Aufgaben des Vereins,

 

c)    An- und Verkauf und Belastung von Grundbesitz,

 

d)    Beteiligung an Gesellschaften,

 

e)    Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Verein,

 

f)     Mitgliedsbeiträge,

 

g)    Satzungsänderungen,

 

h)    Auflösung des Vereins.

 

 

10) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied eröffnet. Mit offener Stimmabgabe wird für die Dauer der Mitgliederversammlung eine  Versammlungsleitung gewählt, die aus einem Vorsitzenden und zwei Schriftführern besteht. Die Mitglieder der Versammlungsleitung können in die Organe des Vereins gewählt werden; falls einer oder mehrere Mitglieder  der Versammlungsleitung für die Organe des Vereins kandidieren, so werden die  Wahlen von einem Wahlausschuß, der mit offener Stimmabgabe gewählt wird,  durchgeführt.

 

11) Die Wahlen des Vorstandes,der Revisoren und des Disziplinarausschusses finden durch geheime Stimmabgabe und durch offene Auszählung statt.

 

 

§ 9  Revisoren

 

Die Revisoren werden aus der Mitgliederversammlung gewählt. Sie besteht aus 3 Hauptmitgliedern und 2 stellvertretenden Mitgliedern. Sie führen ihre Arbeiten genauso wie die anderen Vereinsorgane bis zur nächsten Mitgliederversammlung aus. Die Revisoren helfen dem Vorstand und kontrollieren alle drei Monate den Kassenbericht des Vorstandes.

 

 

§ 10  Disziplinarausschuss

 

Der Disziplinarausschuss wird aus der Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus 3 Hauptmitgliedern und 2 stellvertretenden Mitgliedern. Der Disziplinarausschuss führt seine Tätigkeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung aus. Der Disziplinarausschuss ist für die Disziplin des Vereins zuständig.

 

 

§11     Der Geistlichenrat

 

1)         Der Geistlichenrat besteht aus den Dedes, den Anas, den Celebis, den Babagans und den Rezitatoren und fünf weiteren Vereinsmitgliedern, die die                           Fähigkeit besitzen, Aufgaben dieses Rates übernehmen zu können.

2)         Die Aufgabe des Geistlichenrates ist, den Mitgliedern Dienste auf Glaubensebene zu leisten und sich mit der geistlichen Erziehung zu beschäftigen.

3)         Der Geistlichenrat äußert seine Ansicht zu Glaubensfragen. Konflikte, die zu Glaubensthemen und ihrer Umsetzung entstehen, werden auf der                                   Mitgliederversammlung vorgetragen, wobei der Beschluss der Mitgliederversammlung bindend ist. Bis zur Mitgliederversammlung gilt der Beschluss                           des Geistlichenrates.

4)         Für die Wahl des Geistlichenrates werden die Dedes, die Anas, die Celebis, die Babagans und die Rezitatoren, die Mitglieder des Vereins sind,                                   eingeladen. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vorher, wobei Ort, Datum und die Tagesordnungspunkte schriftlich                             mitgeteilt werden. Jeder Dede, jede Ana, jeder Celebi, jeder Babagan und jeder Rezitator besitzt eine Stimme. Die ersten fünf der sich zur Wahl gestellten                 Kandidaten mit den meisten Stimmen sind für eine Dauer von zwei Jahren in den Geistlichenrat gewählt. Der Geistlichenrat wählt auf seiner ersten Sitzung                 einen Vorsitzenden und seinen Stellvertreter. Dieser Geistlichenrat besteht so lange, bis ein neuer gewählt wird.

 

 

§ 12    Der Frauenausschuss

 

1)        Der Frauenausschuss besteht aus fünf Mitgliedern und wird für zwei Jahre gewählt. Zur Wahl des Frauenausschusses werden alle Frauen, die

Mitglied sind, eingeladen. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vorher, wobei Ort, Datum und die Tagesordnungspunkte

schriftlich mitgeteilt werden. Jede Frau hat eine Stimme. Die ersten fünf der sich zur Wahl gestellten Kandidatinnen mit den meisten Stimmen sind in

den Frauenausschuss gewählt. Der Frauenausschuss wählt auf seiner ersten Sitzung eine Vorsitzende und ihre Stellvertreterin. Dieser Frauenausschuss

besteht so lange, bis ein neuer gewählt wird.

2)        Der Frauenausschuss fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit von Stimmen auf seinen Sitzungen. Die Sitzungen werden von der Vorsitzenden

 

geleitet, in deren Abwesenheit leitet ihre Stellvertreterin die Sitzungen. Der Frauenausschuss lädt seine Mitglieder entweder schriftlich oder telefonisch zu seinen Sitzungen ein. Ferner wird zu den Sitzungen auch ein Mitglied des Vereinsvorstandes eingeladen. Dieser besitzt zwar ein Mitsprache-, jedoch kein Stimmrecht.

 

3)      Die Arbeit des Frauenausschusses richtet sich an Frauen. Er stellt ein Jahresprogramm zusammen und legt dieses dem Vereinsvorstand vor.    Der Frauenausschuss arbeitet unter der Aufsicht des Vereinsvorstandes. Die Vorsitzende des Frauenausschusses nimmt an den Sitzungen des Vereinsvorstandes teil. Diese besitzt zwar ein Mitsprache-, jedoch kein Stimmrecht.

 

 

§ 13   Der Jugendausschuss

 

1)         Der Jugendausschuss besteht aus sieben Mitgliedern und wird für zwei Jahre gewählt. Zur Wahl des Jugendausschusses werden alle Mitglieder im Alter von 16 bis 28 Jahren zur Sitzung eingeladen. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vorher, wobei Ort, Datum und die Tagesordnungspunkte schriftlich mitgeteilt werden. Jeder Jugendliche hat eine Stimme. Die ersten sieben der sich zur Wahl gestellten Kandidaten mit den meisten Stimmen sind in den Jugendausschuss gewählt. Der Jugendausschuss wählt auf seiner ersten Sitzung einen Vorsitzenden und seinen Stellvertreter. Dieser Jugendausschuss besteht so lange, bis ein neuer gewählt wird.

 

2)        Der Jugendausschuss fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit von 0 Stimmen auf seinen Sitzungen. Die Sitzungen werden von dem Vorsitzenden geleitet, in dessen Abwesenheit leitet sein Stellvertreter die Sitzungen. Der Jugendausschuss lädt seine Mitglieder entweder schriftlich oder telefonisch zu seinen Sitzungen ein. Ferner nimmt an den Sitzungen auch ein interessiertes Mitglied des Vereinsvorstandes teil. Dieser besitzt zwar ein Mitsprache-, jedoch kein Stimmrecht.

 

3)      Die Arbeit des Jugendausschusses richtet sich an Jugendliche. Er stellt   ein Jahresprogramm zusammen und legt dieses dem Vereinsvorstand vor. Der Jugendausschuss arbeitet unter der Aufsicht des Vereinsvorstandes. Der Vorsitzende des Jugendausschusses nimmt an den Sitzungen des Vereinsvorstandes teil. Dieser besitzt ein Mitsprache-, jedoch kein Stimmrecht.

 

 

§ 14 Finanzen

 

1)    Der Verein kann durch Veranstaltungen, Cem (Gebetsabende) oder durch Betrieb eines Vereinslokales Überschüsse erzielen.Spenden privater oder amtlicher Herkunft können angenommen werden. Die so gewonnenen Mittel sind nur satzungsgemäß zu verwenden.

 

2)    Die Vereinsgelder werden auf dem Vereinskonto aufbewahrt. Über das Vereinskonto können die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes im Sinne des § 26 BGB  verfügen (siehe § 7 Abs.2). Der Kassierer ist verpflichtet, Bargeldbeträge ab 500,- Euro auf das Vereinskonto einzuzahlen.

 

3)    Der Vorstand verfügt über Vereinsgelder, um die Zwecke und Aufgaben des Vereins zu verwirklichen.

 

4)    Einnahmen sowie Ausgaben aller Art müssen schriftlich belegt werden.

 

5)    Das Finanzjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§15 Satzungsänderung

 

1)    Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung im Sinne des § 8) Ziffer 4) der Satzung erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.

 

2)    Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus  formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.  Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich   mitgeteilt werden.

 

 

§ 16)  Beurkundung von Beschlüssen

 

Die in den Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefaßten  Beschlüsse     sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

 

 

§ 17) Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

 

1)    Für den Beschluß, den Verein aufzulösen, ist eine 4/5-Mehrheit  der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluß kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefaßt werden.

 

2)    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Alevitische Gemeinde Dortmund e.V. mit dem Sitz Bayrische Straße 113 in 44339 Dortmund, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

 

Die vorstehende Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21.01.2018 in Hamm, Hohe Str.44 verabschiedet.